Planung des zukünftigen Einkommens
Was bleibt im Alter? Reicht die zu erwartende Rente aus, den bisherigen Lebensstil zu finanzieren oder stehen Einschnitte bevor, wenn nichts unternommen wird?
Es ist nicht einfach diese Fragen zu beantworten. Je weiter der tatsächliche Ruhestand entfernt ist, desto mehr sind wir auf Schätzungen und Annäherungen angewiesen. Die Genauigkeit dieser Schätzungen hängt zum Teil von Faktoren ab, welche wir kaum beeinflussen können (Restlebenserwartung, Rentenfaktor, Zinslandschaft, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Unfall, etc.). Andere unterliegen jedoch voll unserer freien Steuerung (Konsumverhalten, Sparquote, Nutzung der gesetzlichen Ansparmöglichkeiten, etc.).
Um diese, beeinflussbaren Faktoren optimal an die eigene Situation anzupassen ist eine Planung des zukünftigen Einkommens sinnvoll. Dass wir dabei nur einen Näherungswert erhalten ist unwesentlich, da uns dieser zumindest eine Idee und damit eine Entscheidungsgrundlage für unser heutiges Verhalten liefert. Bei der Schätzung des zukünftigen Einkommens verlassen wir uns immer nur auf Daten, welche heute bereits mit Sicherheit bekannt sind. Gesetzliche Änderungen, Lohnsteigerungen und dergleichen bleiben außen vor. Mutmaßliche Erbschaften werden erst dann einbezogen, wenn es offensichtlich ist, dass man sein Ziel sonst nicht erreichen kann (Dabei muss man sich des zusätzlichen Risikos der Schätzung jedoch bewusst sein!)
Die Riesterrente - ARD Monitor
Es liegt in der Natur der Sache, dass solche Schätzungen mit der Annäherung an den Tag X an Präzision gewinnen. Die Schätzungen sind deshalb periodisch zu wiederholen und der Realität anzupassen.
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